Weibliche Täter

Die "Schwarzen Witwen" und "Todesengel"

Die unscheinbare Gefahr

Weibliche Serienmörder sind seltener als ihre männlichen Gegenstücke, aber nicht minder gefährlich. Ihre Methoden und Motive unterscheiden sich jedoch oft grundlegend. Während Männer häufig aus sexuellen Motiven oder dem Drang nach Dominanz töten, handeln Frauen oft aus Profitgier, Rache oder Mitleid (sogenannte "Todesengel" in Pflegeberufen).

Frauen töten "leiser". Gift, Medikamente oder das Ersticken sind häufige Tatwaffen, da sie keine körperliche Überlegenheit erfordern und oft lange unentdeckt bleiben. Die Taten finden häufig im häuslichen Umfeld oder am Arbeitsplatz statt, wo die Opfer der Täterin vertrauen.

Bekannte Beispiele sind Aileen Wuornos, die als eine der wenigen Frauen aus dem klassischen Muster fiel und sieben Männer erschoss, oder Gesche Gottfried, die im 19. Jahrhundert 15 Menschen mit Arsen vergiftete.